Eine schier endlose Sanddüne reiht sich an die nächste, jede von ihnen eine Verkörperung der Lebensfeindlichkeit, die dieser Wüste nachgesagt wird: die Sahara. Und doch findet man ganz unvermittelt frisches Grün aus dem sandigen Untergrund sprießen, es gibt Tiere, Menschen … und frisches Wasser: die Oase Siwa.

Überall auf der Welt gibt es solche Oasen, die unter extremsten Bedingungen florieren. Sie stehen in starkem Kontrast zu ihrer unwirtlichen, kargen Umgebung und bringen Leben an Orte, die abgegrenzt und abgekapselt sozusagen als fragile Mini-Ökosysteme existieren.

Von der sandigen Hitze der Sahara bis zur endlosen Leere des Pazifiks, den steinigen Steilhängen der Anden bis zu der grauen Betonwüste Mumbai: Oasen haben viele Gesichter, die sich stark voneinander unterscheiden. Doch immer haben sie eine Besonderheit gemeinsam: immer bestehen sie ihrer Umgebung zu Trotz.

Jede Oase birgt ungewöhnliche Anforderungen an ihre Bewohner. Das Bestehen dieser Biodiversität-Hotspots ist keineswegs gesichert: durch ihre schwierigen Lagen inmitten besonders lebensfeindlicher Umgebungen sind sie ausgesprochen fragil. Und oft sind sie die einzigen Inseln des Lebens weit und breit.

Eine spannende Kombination von aufregender Natur, atemberaubender Landschaft, und ungewöhnlichen Menschen, illustriert mit einzigartigen Aufnahmen und fesselnden Erzählungen: Oasen – Inseln des Lebenslässt den Zuschauer in eine andere, faszinierende und kaum bekannte Welt eintauchen.

Regie: Boas Schwarz, Daniela Pulverer

Ein Reihe im Auftrag von ZDF/ARTE.

5 x 52 min/ 5 x 43 min/ 1 x 90 min | 2025